Seit fünf Jahren beim Ascona Polo Cup zu Hause – über Heimat, Genuss und die Freude am Get-together
Stefan Breuer ist mit der Seven Group seit fünf Jahren Team-Sponsor des Ascona Polo Cup. Im Gespräch erzählt er, warum Ascona für ihn Heimat ist, wie aus der Idee, «aus einem müden Gaul ein rassiges Polo-Pferd zu machen», sein Engagement wurde, und was den Ascona Polo Cup für ihn so einzigartig macht: der Spassfaktor, die Parade und die enge Gemeinschaft.
Manche Menschen verbinden mit einem Ort mehr als eine Adresse – für Stefan Breuer ist Ascona Heimat im wahrsten Sinne. Mit der Seven Group hat er dem Ascona Polo Cup eine ganz eigene, genussvolle Note gegeben. Ein Gespräch über Wurzeln, Leidenschaft und die Freude am Miteinander.
Ascona als Heimat
«Was mich mit Ascona verbindet, ist vor allem dieses Gefühl von Heimat. Ich bin schon als Kind mit meinen Eltern hierhergekommen – so geht es hier vielen –, und Ascona war für mich immer ein Zuhause. Bis ich schliesslich entschieden habe, Deutschland zu verlassen, es zu meinem vollständigen Zuhause zu machen und meine fünf Kinder hier grosszuziehen.»
Die Idee der Seven Group
«Fast auf den Tag genau vor zwanzig Jahren entstand die Idee zur Seven Group – offiziell sind es neunzehn Jahre, denn begonnen haben wir 2007, doch der Gedanke dahinter reifte vor genau zwei Jahrzehnten, damals noch gemeinsam mit Ivo Adam. Die Idee war einfach: aus einem eher müden Gaul ein richtig rassiges Polo-Pferd zu machen. Ein anderes Publikum, eine andere Qualität, ein anderer Hype – im Sinne von Partystimmung. Nicht Ibiza-verrückt, aber doch so, dass man von morgens bis abends lachen darf und vor allem gut isst und gut trinkt.»
Warum Polo naheliegend war
«Nachdem wir den Sport schon seit vielen Jahren unterstützen, war Polo eine ganz naheliegende Idee – eine, die sich auch wirtschaftlich verpacken lässt, im Rahmen des Reitsports hier in Ascona. So ist der Gedanke entstanden, und wir waren sofort dabei. Zum einen, um das kulinarische Angebot vor Ort auf ein entsprechendes Niveau zu heben, zum anderen, um den Pferdesport samt Publikum hier anzusiedeln.»
Was den Ascona Polo Cup besonders macht
«Das Besondere ist für mich zunächst der Spassfaktor – und das ganze Drumherum. Schon die Parade finde ich herrlich: einmal durch den Ort zu reiten und dabei die Menschen von jung bis alt an der Strasse zu sehen, und alle freuen sich. Und es reizt mich, den Sport ein Stück volksnaher zu machen – etwa im Anschluss an das Turnier eine Veranstaltung mit einer grossen Risotto-Pfanne, sodass wirklich auch die breite Menge teilhaben kann.»
Fünf Jahre dabei – nah am Geschehen
«Ich bin von Anfang an mit Matteo Beffa dabei – dieses Jahr ist es das fünfte Mal. Was mich in diesen drei Tagen am meisten begeistert, sind – neben dem Ritt durch die Stadt – ganz klar die Spiele. Weil es ein kleines Feld ist, bleibt alles gut überschaubar. Die Gesellschaft rückt eng zusammen, und man ist ständig mit dem verbunden, was auf dem Platz geschieht, weil man so nah dran ist.»
Polo jenseits des elitären Rufs
«Dem Polo eilt der Ruf des Elitären voraus – doch das ist eher der Ruf als meine eigene Erfahrung. Ich habe überall Spass: Fussball, Formel 1, Techno-Festival. Und wenn es Polo ist, dann ist es eben Polo. Es ist einfach die Freude am Get-together. Bei mir kommt hinzu, dass ich – man kennt vielleicht unser Engagement in der afrikanischen Wildnis – Tiere sehr gern habe. Deshalb setze ich mich auch als Nicht-Reiter aufs Pferd, weil ich keine Angst habe.»
Was ihn verbindet – und ein Wunsch für 2026
«Was den Ascona Polo Cup für mich so einzigartig macht, ist wohl die Mischung der Fangemeinde: dass man sich hier gefunden hat. Und mit Matteo wie auch mit Marco macht es einfach Spass. Jedes Jahr ist es aufs Neue eine Herausforderung, weil all das auch finanziert werden muss – da würde ich mir etwas mehr Zuspruch von der Sponsorenseite wünschen. Aber wir haben es gestemmt – und es sieht ganz danach aus, dass es auch 2026 wieder klappt.»
Und zum Motto sowie zu seinem Wunsch für die drei Tage:
«Zum diesjährigen Motto rund um Dschungel und Afrika: Das Alter für Tarzan habe ich nicht mehr, und die Figur von Jane habe ich auch nicht. Ich weiss es also noch nicht – ich werde sehen. Und hätte ich für diese drei Tage einen Wunsch frei, dann diesen: schönes Wetter.»
Über die Seven Group
Die Seven Group entstand aus dem Wunsch, Orte zu schaffen, an denen man sich wohlfühlt: Räume, die Menschen willkommen heissen, überraschen und durch das verbinden, was sie am meisten lieben – Essen, Musik, gemeinsame Zeit. Heute vereint die Gruppe Restaurants, Hotels, Nachtleben, Veranstaltungen und Catering: jedes mit eigener Identität, doch alle getragen von derselben Philosophie – einzigartige Locations, authentische Atmosphäre und kompromisslose Qualität. Ein einfacher, wirkungsvoller Ansatz. Die eigene Art zu sein: ways to be different.
Häufige Fragen
Wer ist Stefan Breuer?
Stefan Breuer ist Gründer der Seven Group und seit fünf Jahren Team-Sponsor des Ascona Polo Cup. Er lebt in Ascona, das er selbst als seine Heimat bezeichnet.
Was ist die Seven Group?
Die Seven Group vereint Restaurants, Hotels, Nachtleben, Veranstaltungen und Catering – jedes Angebot mit eigener Identität, aber derselben Philosophie: einzigartige Locations, authentische Atmosphäre und kompromisslose Qualität.
Was verbindet Stefan Breuer mit Ascona?
Für ihn ist Ascona Heimat: Schon als Kind kam er mit seinen Eltern hierher, später machte er den Ort zu seinem vollständigen Zuhause und zieht dort seine fünf Kinder gross.
Warum engagiert sich die Seven Group beim Ascona Polo Cup?
Die Seven Group unterstützt den Sport seit vielen Jahren. Beim Ascona Polo Cup will sie das kulinarische Angebot auf ein hohes Niveau heben und den Pferdesport samt Publikum vor Ort ansiedeln – mit dem Ziel, Polo auch volksnaher zu machen.
Was macht den Ascona Polo Cup für Stefan Breuer besonders?
Der Spassfaktor, das Drumherum und die Parade durch den Ort, dazu die enge Gemeinschaft rund um das kleine, überschaubare Spielfeld und die besondere Mischung der Fangemeinde.

